Jetzt ist Gartenzeit!

Impuls 08/2016:

Für viele Hobbygärtner geht´s in den Sommerwochen oft raus in den Garten! Bei mir auch!

Vor wenigen Tagen musste ich ´mal wieder am Hang Rasenmähen - den Muskelkater spüre ich heute noch! Aber: Wenn man da alles sprießen und wachsen lässt, dann sieht ein Garten binnen kurzer Zeit aus wie ein Schuttabladeplatz. Wir waren echt erstaunt, wie schnell ein schöner Garten, den man nicht pflegt, wieder so rasant von Unkräutern und Gräsern überwuchert wird. Das geht ruckzuck!

Alles fließt

Impuls 07/2016:

Heraklits "alles fließt" ist ein geflügeltes Wort. Sogar die einzelnen Buchstaben dieses πάντα ῥεῖ kennt jeder aus der Schule. Es ist ja auch beruhigend, wie die Elbe majestätisch dahinströmt, belebend, wie ein Gebirgsbauch über die Steine hüpft und aufregend, wenn ein Wasserfall in die Tiefe stürzt.

Wie überall fließt auch in der Gemeinde alles. Vor 50 Jahren durfte eine Frau sich nur auf dem Motorrad Hosen anziehen und nicht die Haare abschneiden. Mann musste sie abschneiden, den Bart auch - schließlich gab es schon Trockenrasierer -, das Hemd ordentlich in die Hosen stecken und möglichst eine Krawatte tragen. Zigaretten und Alkohol waren verboten. Predigende Schwestern waren nur als Kriegsüberbleibsel möglich. Fernseher waren verdächtig, das sprechende Bild aus der Offenbarung zu sein.
Sogar der Bericht über Moses Tod musste von Mose geschrieben sein.

Umfassende Erlösung

Impuls 06/2016:

Liebe Leser!
Zu unserem Monatsspruch vom Juni gehört eine spannende Hintergrundgeschichte, die ich Euch kurz erzählen möchte.

Das Volk Israel lebte vor ca. 3500 Jahren im Land Ägypten. Vom geliebten Freund der Ägypter zum verhassten Volk, dass schließlich in die Sklavenarbeit verbannt wurde. Doch dann schritt der Gott dieses kleinen Volkes ein. Er erwählte einen ehemaligen Mörder, der im Auftrag Gottes das Volk aus der Hand des bösen Pharaos befreien sollte. Nach einigem diplomatischen Hin und Her, sowie 10 schlimme Plagen, ließ der Pharao endlich das Volk Israel aus dem Land ziehen. Auf der Flucht standen sie plötzlich vor einem riesigen Problem: Das Schilfmeer.

Kein Glaube aus der Konserve

Impuls 05/2016:

„Davon darf bis zum Morgen niemand etwas übriglassen.“ sagte Mose. Auf dem Weg durch die Wüste hungerte das Volk. Gott ließ daraufhin jeden Tag das Manna, so eine Art Brotteig vom Himmel regnen, damit alle versorgt sind.

„Doch sie hörten nicht auf Mose“ heißt es im 2. Buch Mose 16, 13-21 weiter. „Sondern einige ließen etwas bis zum Morgen übrig. Aber es wurde wurmig und stank. Da geriet Mose in Zorn über sie. Sie sammelten es Morgen für Morgen, jeder so viel, wie er zum Essen brauchte. Sobald die Sonnenhitze einsetzte, zerging es.“

Leben mit Passion

Impuls 02-03/2016:

Passionsheft Sachsen 2016 3Seit einigen Jahren beobachte ich eine Renaissance der Passionszeit. In meinem Elternhaus gehörten die großen Passionsmusiken von Bach oder Schütz zumindest in die Karwoche hinein – diese Tradition habe ich beibehalten. Dann gab und gibt es die evangelische Fastenaktion „7 Wochen ohne“, die eine alte liturgische Tradition aufnimmt und mit neuem Leben füllt. Da war dann der Jugendleiter, der zur Geburtstagsfeier „seine“  Saftflasche mitbrachte, weil er in den Wochen vor Ostern bewusst auf Alkohol verzichtete. Ich selber habe den „lohnenden Verzicht“ auf verschiedene Weise gelebt: Sieben Wochen ohne Fernsehen oder Rauchen oder Süßes oder …

Das Ofenrohr

Impuls 04/2016:

Liebe Leser!

Es gibt eine Geschichte, die beeindruckt mich, weil sie mich, jedes Gemeindeglied, die Gemeinde, sowie unseren Landesverband herausfordert. Ich möchte sie Euch nun weitergeben Leider habe ich dazu keine Quellenangabe und schreibe sie aus meiner Erinnerung auf.

Ein Gast besuchte einst eine Synagoge. Ihm fiel auf, dass die Besucher, als sie in den Versammlungssaal gingen, an einer bestimmten Stelle einen Knicks machten. Der Gast war begeistert. Soviel Ehrfurcht vor Gott hatte er bisher in kein anderer Synagoge entdeckt, die er besucht hat. Er sprach darauf mit dem Rabbi und fragte ihn, warum ausgerechnet an dieser Stelle die ganzen Besucher sich vor Gott neigten, während in den anderen Reihen sich die Besucher aber nicht verbeugten? Der Rabbi konnte ihm keine Antwort darauf geben und verwies ihn an einen sehr alten Besucher der Synagoge, der auch jahrelang Rabbi war. Dieser alte Mann hat darauf hin erzählt, dass an dieser Stelle früher einmal ein Ofenrohr über den Gang hing. Man kam gar nicht in die Reihen, ohne sich dort zu verbeugen und unter das Ofenrohr durchzugehen.

Wir sind nicht ohne Trost!

Impuls 01/2016:

Wer die Welt momentan sieht wie sie ist, der empfindet schon viel Trostlosigkeit. Unser Leben wird bedroht und ist unsicher geworden. Das gilt global aber auch vielfach persönlich. Man hat den Eindruck: Es wird immer schlimmer! Da verhungern Menschen, werden diskriminiert, ausgegrenzt und ihrer Möglichkeiten beraubt. Die Schwelle zur Gewalt ist immer niedriger geworden und macht vielen Angst. So verkriechen sich manche und bleiben auf Distanz, empfinden sich in ihrer Freiheit eingeschränkt. Da macht ein Bibelwort Mut, das Christen weltweit als begleitendes Motto für dieses Jahr 2016 glauben und erfahren wollen: „Gott spricht: Ich will euch trösten, wie einen seine Mutter tröstet.“ (Jesaja 66, 13) –

Vernetzt im Bund Evangelisch-Freikirchlicher Gemeinden (BEFG) in Deutschland K.d.ö.R.

Wir sind Mitglied im Bund Evangelisch-Freikirchlicher Gemeinden in Deutschland K.d.ö.R.


interner Bereich

Besuchen Sie auch

GJW

 

Oncken