Mai-Andacht

Impuls 05/2018:

Es ist aber der Glaube eine feste Zuversicht dessen,
was man hofft, und ein Nichtzweifeln an dem, was man nicht sieht.
                                                                     Hebr. 11, 1

Von Kadidja Wedekind stammt folgende Parabel: Ein moderner Mensch verirrte sich in der Wüste. Endlich sah er, von Hunger und Durst gequält, in der Ferne eine Oase. Aha, eine Fata Morgana, dachte er, eine Luftspiegelung, die mich narrt, denn in Wirklichkeit ist gar nichts da. Er näherte sich der Oase, aber sie verschwand nicht. Er sah die Dattelpalmen, das Gras und die Felsen, zwischen denen ein Quell entsprang. Es kann natürlich auch eine Hungerphantasie sein, dachte er.

Solche Phantasien hat man ja in meinem Zustand. Natürlich - jetzt höre ich sogar das Wasser sprudeln. Eine Gehörshalluzination. - Mit diesen Gedanken brach er tot zusammen. Einige Stunden später fanden ihn zwei Beduinen. „Kannst du das verstehen?“ sagte der eine. „Die Datteln wachsen ihm beinahe in den Mund. Wie ist das nur möglich?“ „Er war ein moderner Mensch“, antwortete der andere Beduine, „er hat nicht daran geglaubt."
Immer wieder begegnen mir Menschen, die ein enormes Maß an Bewahrung erfahren und die dann keine andere Erklärung über die Lippen bringen als „Schwein gehabt.“ Ja, man kann Gottes Güte überfließend abfassen und trotzdem den Zufall bemühen.
Je nachdem, welche Vorentscheidung ich getroffen habe, werde ich die Ereignisse meines Lebens entweder als Zufälle einordnen oder eben als das sehen, was Gott mir zufallen lässt. Der Schlüssel für beide Sichtweisen ist der Glaube. Bei der einen Möglichkeit liegt der Glaube zugrunde, dass es keinen liebenden Gott, der alle Macht in seiner Hand hat, geben kann. Und so wird dieser Mensch auch alle Ereignisse des Lebens als Zufälle sehen müssen.
Die zweite Möglichkeit ist, an einem lebendigen Gott festzuhalten, der hinter den Kulissen dieser Welt wirkt. Ich habe mich für diesen Glauben entschieden. Ein Glaube, der vor allem in einer Beziehung zum Ausdruck kommt, im vertrauenden Mich-Einlassen auf ihn, im Reden mit Gott und im Hören auf ihn, im Annehmen seiner Vergebung, um dann zu erleben: Dieser Glaube – oder besser - dieser Gott an den ich glaube, trägt mein Leben.

Pastor Thomas Scheffler, - Vorstand - HERR-BERGE e.V.

Vernetzt im Bund Evangelisch-Freikirchlicher Gemeinden (BEFG) in Deutschland K.d.ö.R.

Wir sind Mitglied im Bund Evangelisch-Freikirchlicher Gemeinden in Deutschland K.d.ö.R.


Neue BEFG-Datenschutzordnung verabschiedet

Angesichts des bevorstehenden Inkrafttretens der Datenschutz-Grundverordnung der EU (DS-GVO) stand das Thema Datenschutz auch bei der BEFG-Bundesratstagung auf der Tagesordnung. .

17.05.2018

Haushaltsabschluss: „Gutes Jahr, hart erarbeitet!“

Bei der Vorstellung des Haushalts freute sich der kaufmännische Geschäftsführer über positive Entwicklungen und bat gleichzeitig darum, regelmäßig für die allgemeine Arbeit des Bundes zu spenden..

16.05.2018

interner Bereich

Besuchen Sie auch

GJW

 

Oncken