Juni-Andacht

Impuls 06/2018:

gutes vergessnis             
Auf dem Weg vom Parkplatz zum Gottesdienst sagte meine Frau plötzlich: Vor einem Jahr konnte ich diesen Weg nicht gehen, da musstest du mich bis vor die Tür fahren. Ein anderes Mal fiel ihr ein: Als wir uns zu Mittag das Essen auf Rädern haben bringen lassen: Wer hat eigentlich Frühstück und Abendbrot zubereitet? Ich konnte mich nur erinnern, dass ich gewaschen habe, und das auch nur, weil ich beim ersten Mal nicht wusste, wie die Tür der Maschine zu öffnen ist. Als ihr Schwager durchgelegen war, riet ich ihr: Erzähle doch, wie wir deine wunde Stelle behandelt haben. "War ich denn auch durchgelegen?“ Sie kaufte für einen Krankenbesuch ein Schälchen Heidelbeeren. Ich grübelte laut: Heidelbeeren. Da war doch was. Ach ja. Solche Schälchen habe ich dir ins Krankenhaus gebracht.

Mai-Andacht

Impuls 05/2018:

Es ist aber der Glaube eine feste Zuversicht dessen,
was man hofft, und ein Nichtzweifeln an dem, was man nicht sieht.
                                                                     Hebr. 11, 1

Von Kadidja Wedekind stammt folgende Parabel: Ein moderner Mensch verirrte sich in der Wüste. Endlich sah er, von Hunger und Durst gequält, in der Ferne eine Oase. Aha, eine Fata Morgana, dachte er, eine Luftspiegelung, die mich narrt, denn in Wirklichkeit ist gar nichts da. Er näherte sich der Oase, aber sie verschwand nicht. Er sah die Dattelpalmen, das Gras und die Felsen, zwischen denen ein Quell entsprang. Es kann natürlich auch eine Hungerphantasie sein, dachte er.

April-Andacht

Impuls 04/2018:

Sonnenuhr

Sonnenuhr Hirschbach3Nur an vier Tagen des Jahres geht eine Sonnenuhr genau. Ein solcher Tag ist der 13. dieses Monats. Das mag Grund genug sein über sie nachzudenken.
Unter den Sprüchen auf Sonnenuhren ist der folgende wohl am bekanntesten: „Mach es wie die Sonnenuhr, zähl die heitern Stunden nur“. Das ist eine gute Anregung für eine recht positive Lebenshaltung. Es bleibt aber zu viel Dunkles übrig. Wohl deshalb hängt an einem Haus eine Uhr, die moderne Möglichkeiten nutzt.

März-Andacht

Impuls 03/2018:

Gott im Schrank

„Gott ist im Schrank“ sagt mir neulich ein dreijähriger Junge. Ich frage erstaunt nach: „Wie kommst du denn darauf?“ „Na, Gott ist doch überall, also auch dort!“ Wie Recht er hat. Gott ist überall in seiner Schöpfung präsent. Und doch ist er nicht sichtbar. Das macht es insbesondere für Erwachsene schwer, auf Gott zu vertrauen. Wir fragen: Wo ist denn dieser Gott nun, von dem die Christen sprechen? „Niemand hat Gott je gesehen. Aber wenn wir einander lieben, lebt Gott in uns. Dann hat seine Liebe bei uns ihr Ziel erreicht.“ So steht es im 1. Johannesbrief 4,12 im Neuen Testament der Bibel. Ja, tatsächlich können wir Gott mit unseren Augen nicht sehen. Und ich gehe noch weiter: Gott können wir mit unseren Möglichkeiten überhaupt nicht beweisen.

Februar-Andacht

Impuls 02/2018:

Es ist das Wort ganz nahe bei dir, in deinem Munde und in deinem Herzen, dass du es tust.

Dtn 30,14 (L)

Liebe Leser!
Unser Monatsspruch ist eine sich erfüllende Verheißung Gottes. Eine Prophetie mit mehreren Ebenen. Sie erfüllte sich als sie ausgesprochen wurde, sie erfüllte sich als Jesus kam, sie erfüllt sich in unserer Zeit und sie wird sich erfüllen, wenn Jesus ein zweites Mal wiederkommen wird.

Januar-Andacht

Impuls 01/2018:

Alles frisch?

Jeder von uns kennt sie: die Abschiedsmomente nach einer gesegneten Konferenz. Nach einem Zeltlager. Nach einer Gemeindefreizeit oder einem Wochenendseminar. In einem großen Kreis nach dem Schlusslied sagt jeder zu jedem Tschüss. Einige umarmen sich, bei anderen kullern die Tränen. Wann werden wir uns wiedersehen? Es war doch soooo schön! Manche wollen noch etwas sagen, aber ihnen bleibt der Kloß im Hals stecken. Andere geben sich ganz cool und hauen sich auf die Schulter: „Bleib frisch, Mann!“ Oder: „Bleib frisch, Mädel!“ - Ich weiß noch, wie wir uns als Teenies manchmal begrüßt haben: „Hey, alles frisch?“ Keine schlechte Frage und auch ein ziemlich guter Segenswunsch - frisch bleiben!

Dezember-Andacht

Impuls12/2017:

Woher – wohin?

melbourne1Im Hof des Imigrationsmuseum Melbourne stehen in einem flachen Wasserbecken tausende Namen von Immigranten. Natürlich hat es uns interessiert, ob „unsere“ Baptisten dort auch bekannt sind. Bruno ist nämlich vor 63 Jahren eingewandert. Daraus hat er eine Gewohnheit abgeleitet. Wenn er in der Stadt, am Strand oder im Naturschutzgebiet einen Menschen traf, sprach er ihn an: „Where are you from?“, „Wo kommst du her?“ Bunt waren die Antworten. Aber nur eins war sein Ziel: Sehr bald sprach er mit seinem neuen Bekannten über den Glauben und lud ihn, wenn es passte, in seine Gemeinde ein.

Vernetzt im Bund Evangelisch-Freikirchlicher Gemeinden (BEFG) in Deutschland K.d.ö.R.

Wir sind Mitglied im Bund Evangelisch-Freikirchlicher Gemeinden in Deutschland K.d.ö.R.


Sozialethische Dimension des Evangeliums hochaktuell

Die Leitung des BEFG erinnert an das Wirken des baptistischen Theologen: „Frieden und Gerechtigkeit zu suchen gehört heute wie vor hundert Jahren zu den vordringlichen Aufgaben der Kirche.“.

16.07.2018

Neue Ausgabe „Akademie im Gespräch“

Sieben Zeitzeugen erinnern sich an den großen Freiheitskämpfer aus Südafrika..

05.07.2018

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