Du sollst der Menge nicht auf dem Weg zum Bösen folgen.
                      2. Mose 23, 2 (LU)

Lieber Leser,
in manchen Dingen ist es gut, wenn man der Mehrheit folgt. Besonders im Sommer kommt es vor, dass wir in einer Schlange stehen, damit wir leckeres Eis bekommen. Wir folgen der Menge, weil wir das Gute nicht verpassen möchten.

Aber die Heilige Schrift warnt uns, dass es nicht immer gut ist, besonders in moralischen Fragen, der Mehrheit zu folgen. Ob etwas gut ist oder nicht, wird nicht durch Mehrheitsentscheidungen entschieden. Leider gibt es mehr Tore auf der Welt als Kluge. Es gibt mehr Gottlose und weniger Gottesfürchtige. Wir sollten uns dort nicht auf die Seite der Mehrheit stellen, wo wir vielleicht in der Minderheit sein sollten. Die Mehrheit ist daher kein sicherer Wegweiser für uns. Die Meinung der Menschen richtet sich oft nicht nach dem, was Gottes Wort sagt, sondern danach, was die Mehrheit sagt. Die Gruppendynamik kann gefährlich sein. Deshalb warnt uns Gott in seinem Wort. Jeder muss selbst erkennen, wie sehr er von seiner Umgebung beeinflusst ist.

Gott ruft uns auf, unser Denken an die Lehre Jesu anzupassen. Was Gott uns sagt, dazu stehen wir, selbst dann, wenn wir gegen den Strom schwimmen müssen. Der Prophet Daniel war allein, als der König ein gottloses Gesetz erließ. Aber er wollte lieber Gott gehorchen, deshalb wurde er in die Löwengrube geworfen. Er ist nicht dem Unrecht gefolgt und er hat es gewagt, etwas Anderes zu sagen als die Mehrheit. So ist es besser, wenn auch wir unser Leben nach Gott ausrichten und nicht nach den Menschen. Die wichtigste Frage für den Gläubigen ist nicht, was die Mehrheit denkt, sondern was unser Herr sagt. Es ist besser, mit Gott in der Minderheit zu sein, als ohne Gott in der Mehrheit.

  Daniel Papp  Pa. Dániel Papp , Pastor EFG Werdau-Leubnitz

Vernetzt im Bund Evangelisch-Freikirchlicher Gemeinden (BEFG) in Deutschland K.d.ö.R.

Wir sind Mitglied im Bund Evangelisch-Freikirchlicher Gemeinden in Deutschland K.d.ö.R. Darüber hinaus gehören weitere Gemeinden zu unserem Landesverband.


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